Was für ein Wochenende! Wenn ihr am Samstagmorgen euer Portfolio gecheckt habt, hattet ihr wahrscheinlich kurz Schnappatmung. Bitcoin ist zeitweise bis auf die psychologisch wichtige Marke von 60.000 USD durchgereicht worden. Doch während viele Privatanleger panisch den Verkaufs-Button suchten, passierte im Hintergrund etwas extrem Spannendes.
Heute, am Montag den 9. Februar 2026, kämpft sich der Kurs zurück und notiert wieder knapp unter 70.000 USD. Zeit für eine Bestandsaufnahme: Wer hat hier eigentlich wen aus dem Markt gedrängt?
Der ETF-Aderlass: Warum die Kurse wackelten
Der Hauptdruck kam in den letzten Tagen von der institutionellen Seite. Die Bitcoin-Spot-ETFs verzeichneten massive Abflüsse. Allein in der letzten Woche flossen über 300 Millionen USD aus den Produkten ab. Analysten vermuten, dass viele Profi-Anleger nach den Unsicherheiten der letzten Wochen (Stichwort: US-Zoll-Debatten) erst einmal Gewinne mitgenommen haben.
Wenn die großen ETFs verkaufen müssen, um Rücknahmen zu bedienen, drückt das den Preis sofort – und genau das haben wir am Wochenende gesehen.
Die Wale schlagen zu: Rekord-Akkumulation
Jetzt kommt der Teil, der uns „Ottos“ Hoffnung macht: On-Chain-Daten (z. B. von CryptoQuant) zeigen, dass sogenannte Akkumulationsadressen (Wale, die nur kaufen und nicht verkaufen) am 6. Februar den größten Zufluss dieses gesamten Marktzyklus verzeichneten. Fast 67.000 BTC wanderten in diese festen Hände.
Das bedeutet: Während die institutionellen ETF-Anleger nervös wurden, haben die „alten Hasen“ den Dip bei 60.000 $ dankend angenommen.
Der Blick auf den Rest: Ethereum und Gold
Nicht nur Bitcoin wackelt. Ethereum (ETH) kämpft hart darum, die Marke von 2.000 USD zu verteidigen. Spannenderweise flüchten viele Anleger aktuell auch in Gold, das heute ein neues Allzeithoch bei über 5.000 USD markiert hat. Bitcoin wird also gerade massiv auf seine Rolle als „digitales Gold“ geprüft.
Ottos Einschätzung:
„Leute, lasst euch von den roten Zahlen am Wochenende nicht ins Bockshorn jagen. Dass die Wale bei 60k so massiv zugreifen, zeigt mir: Das Fundament steht. Wer jetzt panisch verkauft, liefert den Großinvestoren nur günstige Einstiegskurse. Ich bleibe entspannt, halte meine Bestände und schaue mir das Spektakel von der Seitenlinie aus an. Wer über Scalable oder andere Broker Sparpläne laufen hat: Einfach weiterlaufen lassen – Tage wie dieser drücken euren Durchschnittskurs!“

